Natur, Kultur und Geschichte an einem Ort – das macht unseren Naturpark aus

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Uns verbindet Naturschutz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Ob Nationalpark, Naturpark, 
Biosphärenreservat oder Wildnisgebiet – wir alle stehen für den Schutz der biologischen Vielfalt, natürlichen Klimaschutz und die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Wir forschen, informieren und begeistern. Unser Ziel: Menschen für die Schönheit und den Wert der Natur sensibilisieren und ihnen Zuversicht für eine nachhaltige Zukunft geben.

Ein Naturpark ist ein großflächiges Gebiet, das wegen seiner landschaftlichen Schönheit, seiner Artenvielfalt und seiner kulturellen Bedeutung besonders geschützt ist — aber anders als ein Nationalpark, steht hier nicht der völlige Naturschutz im Vordergrund.

Merkmale eines Naturparks:

Kombination von Schutz & Nutzung:

Natur und Landschaft werden geschützt, aber auch für Erholung, Tourismus und Landwirtschaft genutzt.

Besiedelung erlaubt:

Anders als in vielen Nationalparks leben Menschen innerhalb von Naturparks, betreiben Landwirtschaft oder Tourismus.

Landschafts-pflege:

Es geht darum, die Kulturlandschaft zu bewahren, z. B. durch nachhaltige Bewirtschaftung.

Erholung und Bildung:

Wanderwege, Informationszentren und Umweltbildung machen den Park erlebbar.

Unsere Aufgaben des Naturparks auf einem Blick.

Naturparke in Niedersachen - Natürlich großartig!

Niedersachsen beherbergt eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt, die in insgesamt 14 Naturparken geschützt, gepflegt und für Menschen erlebbar gemacht wird. Mit einer Fläche von rund 1,3 Millionen Hektar nehmen die niedersächsischen Naturparke fast ein Viertel des Landes ein. Sie sind wichtige Rückzugsräume für Pflanzen und Tiere, gleichzeitig bieten sie Erholung, Umweltbildung und nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten für die Regionen.

Im Naturpark Elm-Lappwald treffen sich auf 470 km² Geologie, Natur und Geschichte zu einem gepflegten Plausch: von eiszeitlichen Lössböden über bronzezeitliche Hügelgräber bis hin zu mittelalterlichen Klosterdörfern – ist alles dabei.

Eine grüne Schatztruhe, die sich 
zwischen Braunschweig, Helmstedt und Wolfenbüttel ausbreitet.

Er besteht aus bewaldeten Höhenzügen wie dem Elm (der größte zusammenhängende Buchenwald Norddeutschlands), dem Lappwald, dem Dorm sowie dem Elz und den dazwischenliegenden, fruchtbaren Lösslandschaften. Offiziell wurde der Park 1977 gegründet, um die einzigartige Landschaft (evtl. geschützte Landschaften im NEL hinterlegen), Artenvielfalt (bedrohte Arten im NEL hinterlegen) und kulturelle Geschichte zu bewahren.

Die Gründung des Naturparks Elm-Lappwald basiert auf einer Kooperation zwischen den Landkreisen Helmstedt, Wolfenbüttel und der Stadt Braunschweig – denn die Region hat einiges zu bieten, dass es zu schützen und zu fördern gilt.

Schutz wertvoller Natur- und Kulturlandschaften

Die Höhenzüge Elm, Dorm und Lappwald sowie die fruchtbaren Lössgebiete sind ökologisch und landschaftlich besonders wertvoll.

Erhalt historischer und geologischer Besonderheiten

Megalithgräber, mittelalterliche Städte und Spuren der letzten Eiszeit machen das Gebiet zu einem lebendigen Geschichtsbuch.

Förderung von Erholung und nachhaltigem Tourismus

Die abwechslungsreiche Landschaft mit Buchenwäldern, Mooren und Quellen bietet ideale Bedingungen für Wanderer, Radfahrer und Naturfreunde.

Stärkung der regionalen Identität und Entwicklung

Die Verbindung von Natur, Kultur und Geschichte – etwa durch Figuren wie Till Eulenspiegel oder Kaiser Lothar – macht den Park zu einem Symbol für die Region.

Der Naturpark bildet heute das Tor zum UNESCO-Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen. 

Das bedeutet: Hier wird nicht nur spaziert, sondern auch geforscht, gelernt und gestaunt.